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Wie kocht man ein Stück Land?

Ausstellung von Leo Staigle

Leo Staigle (geb. 1991) wandte sich nach seinem Studium an der HS Pforzheim und einer Reihe von skulpturalen Objekten im Frühjahr 2020 der Malerei zu. Seit damals entstanden über 50 Arbeiten, die nun in einer Debutausstellung in der Pforzheim Galerie, dem Kunstmuseum der Stadt Pforzheim, gezeigt werden. Auffallend ist dabei wie sicher Staigle von Anfang an sein Bildthema und sein Vokabular festgelegt / gefunden hat und wie groß, bei aller Konsequenz, seine Weiterentwicklung in diesen etwa zweieinhalb Jahren ist. Fragmentarische Landschaftsmotive, verrätselte Architekturen und abstrakte Elemente lassen 
eine neue Welt entstehen.

Die Abwesenheit des Menschen wird umso signifikanter, da zivilisatorische Eingriffe ebenso wie Sehnsuchtsmotiv in Staigles Werken allgegenwärtig sind. Der Maler Leo Staigle beschreibt seine Arbeit als (eine) Suche nach einem Ganzen, die er in Form  seiner malerischen Dokumentation hinterlässt. In einem unablässigen Prozess des Suchens und Fortführens bildet er ab, was als Angebot von
Möglichkeiten menschlichen Tuns verstanden werden kann. Raumwelten, Überlagerungen, Vegetationen und Landschaft sind Ausdruck eines inneren Erlebens und laden ein, neue Perspektiven und Blickwinkel auf eine mögliche Realität einzunehmen.

Weitere Informationen unter www.pforzheim.de/pfg